Das 18. Jahrhundert war sowohl für den Westerturm als auch für den Stadtrat kein leichtes Jahrhundert. Anfangs entfachte sich im Jahre 1730 ein Feuer in einer Scheune nahe des Westerturmes, welches vorerst auf fünf weitere Scheunen übergriff und letztlich auch den Westerturm erreichte und dessen Spitze in Brand setzte. Die Restaurierungen dauerten vier Jahre und brachten schwerwiegende Kosten mit sich. Dabei wurde die Holzkonstruktion bearbeitet und schließlich wurde der Turm wieder mit Schieferplatten zugedeckt. Während der Reparaturen kam man auf die Idee, eine Sonnenuhr an die Mauern des Westerturmes anzubringen.
Aber nicht nur der Brand, sondern auch Witterungseinflüsse gegen Ende des 18. Jahrhunderts trieben die Kosten in die Höhe. Nach Untersuchungen am Turm 1787, riet man, diesen schnellstmöglich und gründlich zu renovieren. Aufgrund der finanziellen Lage, wurden jedoch vorerst nut die notwendigsten Ausbesserungen erledigt, welches schon 10 Jahre später zu einer erneuten Reparaturphase führte.


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