Ursprünglich, so wird erzählt, hatte der Westerturm dieselbe gradlinige Form wie die anderen Türme der Stadt. Die Windfahne aber, die an der Spitze saß, war außerordentlich groß und weithin sichtbar. Im Laufe der Zeit rostete sie vollständig ein, so dass der Wind sie nicht mehr bewegen konnte. Eines Nachts tobte ein gewaltiger Sturm über den Dächern. Die Häuser zitterten, und die Ziegel rasselten von den Dächern. Am anderen Morgen lagen sämtliche Wetterfahnen der Stadt auf den Straßen. Nur die auf dem Westerturm hatte dem Sturm Trotz geboten. Allerdings hatte sich an Stelle der Wetterfahne der ganze Turm gedreht.


Anbringung der Wetterfahne


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