Nach einer weiteren Sage soll der Teufel ebenfalls für die Drehung des Turmes Verantwortlich sein.

Er trieb in Duderstadt sein Unwesen und verführte die Männer zum Trunke.

Die Frauen, darüber erbost, verfolgten ihn, nachdem sie ihn nach langem Suchen endlich an seinem Pferdefuß erkannt hatten.

Vor soviel holder Weiblichkeit fürchtete sich der Leibhaftige, er schwang sich durch die Lüfte auf die Spitze des Kirchturms der Unterkirche, und in einem mächtigen Satz sprang er über die Spiegelbrücke zum Westerturm hinüber.

Sein Sprung muss gewaltig gewesen sein; denn als er sich am Turmknauf des Stadttores festklammern wollte, riss er die ganze Spitze herum, bevor er wie der Blitz auf Nimmerwiedersehen verschwand.


Jubiläumsteufel


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